Ein Kölner Messedienstleister macht sechzig Prozent seines Jahresumsatzes in vier Wochen. Die Frage, ob eine SEO-Kampagne für ihn 1 788 oder 13 200 Dollar im Jahr kostet, ist deshalb nur die halbe Frage. Die andere lautet, ob die Kosten dann anfallen, wenn nichts hereinkommt.
Über Preise wird in SEO-Angeboten erstaunlich ungern gesprochen. Man liest von Paketen, von individueller Kalkulation, von Aufwand nach Absprache. Was am Ende auf zwölf Monate zusammenkommt, steht selten irgendwo. Dabei ist genau das die Zahl, die eine Entscheidung trägt — vor allem in einem Geschäft mit ausgeprägter Saison.
Dieser Text rechnet vier Fälle vollständig durch. Die Preise sind fest und öffentlich: AutoSEO 149 Dollar im Monat je Domain, FullSEO 500 Dollar im Monat je Domain. Dazu zwei Erweiterungen, die einzeln gebucht werden: Wikipedia-Platzierungen zu 10 Dollar je Platz in den Stufen 0, 1, 5 und 10 sowie PBN-Platzierungen zu 1 Dollar je Platz in den Stufen 0, 20, 100 und 500.
Was die beiden Stufen unterscheiden
Der Unterschied liegt nicht im Funktionsumfang der Auswertung — Search-Console-Analytik, Positionsverfolgung, Marktanalyse und Indexierungswerkzeuge liegen in beiden Stufen im selben Arbeitsbereich. Der Unterschied liegt darin, wie viel davon automatisch geschieht und wo ein Mensch eingreift.
AutoSEO — Kampagne auf Autopilot
Für Betriebe, die eine laufende Kampagne wollen, ohne dafür eigene Arbeitszeit einzuplanen.
- Automatische Keyword-Auswahl und Priorisierung. Der Pool entsteht aus Search Console, echter Suchausgabe und eigenen Startbegriffen; jeder Kandidat wird einzeln angenommen, abgelehnt oder zurückgestellt.
- Automatischer Verweisaufbau. Platzierungen entstehen laufend über das Partnernetz, ohne dass jeder Fall einzeln freigegeben werden muss.
- Seitenempfehlungen aus dem Modell. Hinweise, welche Seite überarbeitet oder besser verlinkt gehört, direkt am Bestand.
- Vollständige Auswertung und laufender Assistent. Search Console, SERP-Verfolgung und der begleitende Verlauf sind ohne Aufpreis enthalten.
FullSEO — Automatisierung plus Team
Für Betriebe, die mitentscheiden wollen, welche Begriffe verfolgt und welche Verweise gesetzt werden.
- Manuelle Keyword-Auswahl mit automatischem Rückfall. Begriffe werden von Hand bestimmt; bleibt die Auswahl aus, greift die Automatik, damit die Kampagne nicht stillsteht.
- Manuelle Platzierung mit Ziel-Domain-Rating. Statt „irgendein Verweis" wird ein Qualitätsziel vorgegeben und danach ausgewählt.
- Prüfmodus für Änderungen. Vorgeschlagene Anpassungen laufen durch eine menschliche Kontrolle, bevor sie wirksam werden.
- Team hinter der Automatisierung. Fachleute für Suchmaschinenoptimierung, Entwicklung und Texte gehören laut Anbieterbeschreibung zum Leistungsumfang dieser Stufe.
Die Entscheidung zwischen beiden Stufen ist damit weniger eine Budgetfrage als eine Frage der verfügbaren Aufmerksamkeit. Wer keine wöchentliche halbe Stunde für Freigaben aufbringen kann, zahlt bei FullSEO für eine Mitsprache, die er nicht nutzt. Wer sehr genau weiß, welche Begriffe für sein Geschäft zählen, wird von der Automatik hingegen regelmäßig überstimmt.
Ein Punkt, der in Preisvergleichen regelmäßig untergeht: Beide Stufen enthalten denselben Auswertungsumfang. Die acht Ansichten der Search-Console-Analytik, die sechs Ansichten der Positionsverfolgung, die sechs Ansichten der generativen Marktanalyse und die Indexierungswerkzeuge sind nicht Teil eines Aufpreises. Wer Fall A bucht, arbeitet mit denselben Zahlen wie Fall C — er entscheidet nur weniger selbst darüber, was mit diesen Zahlen geschieht. Für einen Betrieb, der bisher gar keine Auswertung hatte, ist das der größere Sprung; die Stufe darüber verändert die Arbeitsweise, nicht die Datenlage. Beides liegt im selben Semalt-Arbeitsbereich.
Die beiden Erweiterungen und ihre Stufen
Beide Erweiterungen werden unabhängig von der gewählten Stufe gebucht und in festen Größen bestellt. Sie sind der Teil der Rechnung, der am schnellsten wächst, wenn man ihn nicht bewusst begrenzt.
| Erweiterung | Preis je Platz | Stufen | Monatlich bei größter Stufe |
|---|---|---|---|
| Wikipedia-Platzierungen | 10 $ | 0 · 1 · 5 · 10 | 100 $ |
| PBN-Platzierungen | 1 $ | 0 · 20 · 100 · 500 | 500 $ |
Vier vollständig durchgerechnete Fälle
Alle vier Fälle sind auf zwölf Monate gerechnet, in Dollar, ohne Steuer und ohne Rabatte. Die Zahlen sind einfache Multiplikation und lassen sich mit dem Taschenrechner nachprüfen.
| Fall | Zusammensetzung | Monatlich | Zwölf Monate |
|---|---|---|---|
| A · Einstieg | AutoSEO, eine Domain, keine Erweiterung | 149 $ | 1 788 $ |
| B · Ausgebaut | AutoSEO + 5 Wikipedia-Plätze (50 $) + 100 PBN-Plätze (100 $) | 299 $ | 3 588 $ |
| C · Vollausbau | FullSEO + 10 Wikipedia-Plätze (100 $) + 500 PBN-Plätze (500 $) | 1 100 $ | 13 200 $ |
| D · Portfolio | Drei Domains AutoSEO, keine Erweiterung | 447 $ | 5 364 $ |
Zwei Zwischenrechnungen lohnen sich, weil sie in Gesprächen regelmäßig gebraucht werden. Der reine Stufenunterschied beträgt 500 minus 149 gleich 351 Dollar im Monat, also 4 212 Dollar im Jahr — das ist der Preis der Mitsprache ohne jede Erweiterung. Und ein gemischtes Portfolio aus einer FullSEO-Domain und zwei AutoSEO-Domains kostet 500 plus 298 gleich 798 Dollar im Monat und damit 9 576 Dollar im Jahr.
Ein zweiter Blick auf die Tabelle lohnt bei den Stufungen selbst. Beide Erweiterungen springen nicht linear, sondern in festen Schritten: Wikipedia von 0 auf 1, dann auf 5, dann auf 10; PBN von 0 auf 20, dann auf 100, dann auf 500. Zwischenwerte gibt es nicht. Wer sieben Wikipedia-Plätze für angemessen hält, muss sich zwischen fünf und zehn entscheiden — also zwischen 50 und 100 Dollar im Monat, was auf zwölf Monate einen Unterschied von 600 Dollar ergibt. Solche Sprünge gehören in die Planung, bevor gebucht wird, nicht danach.
Ebenso wichtig ist die Frage, worauf die Plätze überhaupt zeigen sollen. Verweise auf eine Seite, die nicht im Index steht, sind verlorene Arbeit — deshalb gehört die Prüfung des Indexierungsstands vor die Buchung einer Erweiterung und nicht danach. Wer das umdreht, zahlt zwölf Monate für Platzierungen, die auf eine Adresse zeigen, die Google gar nicht bewertet.
Warum die Saison die Rechnung verändert
In einem Geschäft mit gleichmäßiger Nachfrage ist eine Monatsgebühr unauffällig. In einem Geschäft, dessen Umsatz sich auf wenige Wochen konzentriert, ist sie es nicht. Der Kölner Messekalender erzeugt genau diese Ungleichverteilung — und zwar bei Standbau, Catering, Logistik, Reinigung, Sicherheitsdiensten, Dolmetschern und Hotellerie gleichermaßen.
„Wir buchen nur zur Saison"
Verlockend und meistens falsch. Wer im August startet und im September Sichtbarkeit braucht, hat den Vorlauf verpasst.
- Erste Bewegung nach vier bis acht Wochen
- Aufbau beginnt vor, nicht in der Saison
Ganzjährig, aber schlank
Eine durchgehende Grundstufe kostet weniger als der Versuch, zweimal im Jahr von vorn zu beginnen.
- Historie der Seiten bleibt erhalten
- Erweiterungen saisonal hoch- und runterfahren
Praktisch heißt das für den eingangs genannten Messedienstleister: Fall A als ganzjährige Grundlage, dazu in den drei Monaten vor dem Termin die Erweiterungen aus Fall B. Die Rechnung dafür lautet neun Monate zu 149 Dollar gleich 1 341 Dollar plus drei Monate zu 299 Dollar gleich 897 Dollar, zusammen 2 238 Dollar im Jahr. Das liegt zwischen Fall A und Fall B und bildet den Geschäftsverlauf ab, statt ihn zu ignorieren.
Wogegen man das eigentlich vergleicht
Eine Zahl allein sagt wenig. Interessant wird sie im Vergleich zu den Alternativen, die derselbe Betrieb tatsächlich erwägt. Drei davon kommen in Kölner Gesprächen immer wieder vor.
| Alternative | Typische Größenordnung im Jahr | Was dabei anders ist |
|---|---|---|
| Eigene Arbeitszeit, zwei Stunden je Woche | rund 100 Arbeitsstunden | keine Ausgabe, aber Kapazität, die anderswo fehlt |
| Freie Fachkraft auf Stundenbasis | abhängig von Umfang und Ort | Wissen bleibt an einer Person, Werkzeuge kommen dazu |
| Werkzeuglizenzen einzeln | mehrere Abonnements nebeneinander | Daten liegen in getrennten Oberflächen |
| Fall A im Vergleich | 1 788 $ | Auswertung, Kampagne und Indexierung an einem Ort |
Der letzte Punkt der dritten Zeile ist der, der im Alltag am meisten Zeit kostet und in keiner Rechnung auftaucht: Wer Search-Console-Daten in einem Werkzeug, Positionsverfolgung in einem zweiten und Indexierungsmeldungen in einem dritten pflegt, verbringt einen erheblichen Teil des Aufwands mit dem Zusammentragen. Ein gemeinsamer Arbeitsbereich ersetzt diese Zusammenführung nicht durch Magie, aber er erspart sie. Elf angebundene externe Dienste und mehr als fünfunddreißig Oberflächen liegen dabei hinter einer einzigen Anmeldung; die Google-Zustimmung für Search Console, Analytics und Postfach erfolgt in einem Schritt.
Die zweite Zeile der Tabelle verdient eine Anmerkung, weil sie in Köln besonders häufig gewählt wird. Eine freie Fachkraft auf Stundenbasis ist eine gute Lösung, solange die Person verfügbar ist. Sie ist eine schlechte Lösung in dem Moment, in dem sie es nicht mehr ist — und dann steht der Betrieb ohne Werkzeugzugang, ohne dokumentierte Entscheidungen und ohne Zugriff auf die aufgebaute Historie da. Wer diesen Weg wählt, sollte zumindest darauf bestehen, dass Konten und Daten dem Betrieb gehören und nicht der Person.
Genau an dieser Stelle liegt ein praktischer Vorteil eines gemeinsamen Arbeitsbereichs, der selten beworben wird: Zugänge lassen sich einzeln vergeben, eine einzelne Website kann an eine fremde E-Mail-Adresse ausgegeben werden, und Website-Kennzeichnungen dienen als übergreifender Filter. Für einen Betrieb, der mit einer externen Fachkraft und einem internen Verantwortlichen gleichzeitig arbeitet, ist das der Unterschied zwischen geordneter Zusammenarbeit und geteilten Passwörtern. Wie die Zusammenarbeit im Alltag aussieht, beschreibt unsere Übersicht der Local-SEO-Leistungen.
Welche Stufe zu welchem Betrieb passt
Statt einer Empfehlung hilft eine Reihe von Fragen, die man sich ehrlich beantworten kann. Sie führen in den meisten Fällen zu einem eindeutigen Ergebnis.
- Gibt es im Haus jemanden, der wöchentlich eine halbe Stunde einplanen kann? Wenn nein, ist die manuelle Auswahl in FullSEO ein Aufpreis für eine Funktion, die niemand bedient.
- Wissen Sie, welche fünf Begriffe Ihr Geschäft tragen? Wenn ja, lohnt die manuelle Keyword-Auswahl. Wenn nein, ist die automatische Priorisierung der schnellere Weg zu einer belastbaren Liste.
- Haben Sie eine oder mehrere Domains? Beide Preise gelten je Domain. Drei Domains kosten dreimal, unabhängig von der Stufe — Fall D zeigt das für die Einstiegsstufe.
- Wie hoch ist der Wert eines einzelnen Auftrags? Bei einem Auftragswert von wenigen hundert Euro muss SEO viele Anfragen erzeugen. Bei einem Standbauauftrag über mehrere zehntausend Euro genügt einer im Jahr, um Fall C zu tragen.
- Können Sie zwölf Monate durchhalten? Wenn die Antwort „vielleicht sechs" lautet, ist die kleinere Stufe die richtige Wahl — ein abgebrochener Vollausbau ist teurer als ein durchgehaltener Einstieg.
Die vierte Frage ist die entscheidende und wird am seltensten gestellt. Ein Betrieb, dessen durchschnittlicher Auftrag 400 Euro einbringt, braucht bei Fall C dreimal so viele zusätzliche Aufträge wie einer mit 1 200 Euro Auftragswert — bei identischen Kosten. Ohne diese Zahl ist jede Preisdiskussion Spekulation. Wie sich der Auftragswert je Begriffsgruppe unterscheidet, zeigt die Keyword-Recherche deutlich früher als jede Erfolgsrechnung.
Eine letzte Überlegung zur Auswahl: Die beiden Stufen unterscheiden sich nicht nur im Preis, sondern im Risiko der Fehlentscheidung. In der Einstiegsstufe entscheidet die Automatik, welche Begriffe verfolgt werden — sie liegt manchmal daneben, korrigiert sich aber laufend selbst, weil jede Runde neue Kandidaten bewertet. In der Vollstufe entscheidet ein Mensch, und eine falsch gewählte Begriffsgruppe bleibt so lange falsch, bis jemand sie ändert. Der eingebaute automatische Rückfall federt das ab, ersetzt aber keine regelmäßige Durchsicht. Wer die Vollstufe bucht und die Auswahl anschließend nicht pflegt, bekommt eine teurere Version der Einstiegsstufe. Die Auswahloberfläche dafür liegt in My SEO und zeigt zu jedem Kandidaten Volumen, aktuelle Position und Herkunft der Empfehlung.
Was innerhalb der zwölf Monate passiert
Kosten fallen ab dem ersten Monat an, Wirkung nicht. Diese Asymmetrie ist der häufigste Grund für vorzeitige Abbrüche — und der teuerste, weil die Ausgaben bereits geflossen sind, bevor die Ergebnisse einsetzen.
In den ersten vier bis acht Wochen entsteht messbare Bewegung, aber noch kein Ergebnis. Nach etwa drei Monaten lässt sich zum ersten Mal sagen, ob die verfolgten Begriffe die richtigen waren. Erst nach zwölf Monaten steht eine Zahl, die man einem Steuerberater vorlegen kann. Wer nach vier Monaten abbricht, hat ein Drittel der Kosten getragen und nichts von der Wirkung mitgenommen.
Innerhalb dieses Zeitraums verändert sich auch, worauf man schaut. In den ersten Wochen sind Indexierungsstand und Zahl der aufgenommenen Seiten die aussagekräftigsten Werte, weil sie schnell reagieren. Ab dem zweiten Monat werden Ein- und Ausstiege in den Positionsgruppen interessant. Ab dem vierten Monat lohnt der Blick auf Klicks und Anfragen, vorher ist er Rauschen. Und erst gegen Ende des Jahres steht die Frage im Raum, ob sich die Stufe getragen hat. Wer diese Reihenfolge kennt, spart sich vier Monate frustrierender Berichte, in denen die falsche Zahl im Mittelpunkt stand. Der begleitende Verlauf in My SEO Stream hält die Ereignisse dazu chronologisch fest, sodass sich am Jahresende nachvollziehen lässt, was wann geschehen ist.
Was in den ersten dreißig Tagen geschieht
Zum Abschluss die praktische Seite: Was passiert eigentlich, nachdem gebucht wurde? Der Ablauf ist in beiden Stufen ähnlich und unterscheidet sich vor allem in der Zahl der Freigaben.
Anbindung und Bestandsaufnahme
Google-Konten werden über eine gemeinsame Zustimmung verbunden, der Bestand wird erfasst.
- Search Console, Analytics, Gmail in einem Schritt
- Erste Auswertung nach zwei Tagen Datenverzug
Keyword-Pool und Freigaben
Kandidaten entstehen aus drei Quellen und werden einzeln entschieden.
- Annehmen, ablehnen oder zurückstellen
- In FullSEO zusätzlich manuelle Auswahl
Aufbau beginnt
Platzierungen entstehen, Seitenempfehlungen liegen vor, der Verlauf meldet jeden Schritt.
- Domain-Rating und Traffic je Verweis sichtbar
- Erste Bewegung frühestens ab Woche vier
Bericht und Kontrolle
Exporte für die Arbeitsebene, kurze Berichte für die Geschäftsführung.
- CSV und JSON bis 10 000 Zeilen
- PDF bis 250 Zeilen, mit eigenem Logo
Wer die Stufen, die Erweiterungen und die Zwölf-Monats-Summe an den eigenen Zahlen durchspielen möchte, statt sie aus einer Tabelle zu übernehmen, findet die Auswahl und die zugehörigen Auswertungen im Arbeitsbereich. Die technische Voraussetzung dafür — eine Website, die überhaupt indexierbar ist — beschreibt unser technisches SEO; ohne sie ist jede Stufe die falsche.
Stufen und Erweiterungen im Dashboard ansehen
Häufige Fragen
Gelten die Preise je Domain oder je Konto?
Je Domain. 149 Dollar im Monat gelten für eine Domain in der Einstiegsstufe, 500 Dollar für eine Domain in der Vollstufe. Wer drei Websites betreut, zahlt dreimal — in der Einstiegsstufe also 447 Dollar im Monat und 5 364 Dollar im Jahr. Die Verwaltung mehrerer Domains erfolgt trotzdem in einem gemeinsamen Arbeitsbereich mit Website-Kennzeichnungen als übergreifendem Filter.
Sind die Erweiterungen einmalig oder laufend?
Sie werden als Platzkontingente gebucht: Wikipedia in den Stufen 0, 1, 5 und 10 zu je 10 Dollar, PBN in den Stufen 0, 20, 100 und 500 zu je 1 Dollar. In der Rechnung dieses Textes sind sie als monatlich wiederkehrend angesetzt, weil das dem üblichen Verlauf einer Kampagne entspricht. Wer sie nur zeitweise braucht — etwa in den drei Monaten vor einem Messetermin — rechnet entsprechend anteilig.
Bringen 500 PBN-Plätze fünfmal so viel wie 100?
Nein. Die Zahl beschreibt die Menge der Plätze, nicht die Güte der verweisenden Seiten. Eine größere Stufe erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass auch schwache Quellen dabei sind. Für die meisten mittelständischen Betriebe ist die mittlere Stufe der bessere Ausgangspunkt: genug Bewegung, um eine Wirkung zu erkennen, ohne die Rechnung zu dominieren.
Kann man zwischen den Stufen wechseln?
Der Wechsel selbst ist eine Frage der Buchung. Wichtiger ist die inhaltliche Seite: Ein Wechsel von der Einstiegs- in die Vollstufe lohnt sich, sobald jemand im Haus tatsächlich Begriffe auswählen und Platzierungen freigeben will. Ohne diese Person ändert der Wechsel die Rechnung um 351 Dollar im Monat und die Arbeitsweise um nichts.
Was kostet das Ganze, wenn wir nur zur Messesaison optimieren wollen?
Die Rechnung aus diesem Text: neun Monate Einstiegsstufe zu 149 Dollar ergibt 1 341 Dollar, drei Monate mit Erweiterungen zu 299 Dollar ergeben 897 Dollar, zusammen 2 238 Dollar im Jahr. Was nicht funktioniert, ist der Start acht Wochen vor dem Termin: Bis zur ersten messbaren Bewegung vergehen vier bis acht Wochen, und der Aufbau von Sichtbarkeit braucht danach weitere Zeit.
Ab wann rechnet sich Fall C mit 13 200 Dollar im Jahr?
Das hängt allein am Auftragswert und an der Abschlussquote — zwei Zahlen, die im Betrieb liegen und nicht im Werkzeug. Ein Beispiel zur Größenordnung: Bei einem Deckungsbeitrag von 3 000 Dollar je Auftrag müssen im Jahr fünf zusätzliche Aufträge entstehen, damit die Rechnung aufgeht. Ob diese fünf realistisch sind, lässt sich vor dem Start nicht seriös zusagen — deshalb ist die kleinere Stufe im Zweifel die sicherere Entscheidung.